Druckschrift 
5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
432
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Spar gut. Gute Nachrichten? l

Warn ick. Wem? wem? I

Sprosser. Nicht wahr, Mäuschen^ ^

. ^ / (Zugleich.)

MW? I

v. Simpel. Nicht doch, mir; auf«

alle Fälle mir- '

Su scheu. Allen, allen; lassen Sie mich nur zumWorte kommen. Meine arme Mamsell zerfließt fast inThränen, daß sie an dem Unglück so schöner, lieber Her-ren Schuld ist.

Sprosser. Aha, Herr Spargut! Nun erfährt man Doch redet weiter!

Snsche». Sie will alles bestmöglichst wieder gut ma-chen, und bedauert nur, daß sie nicht mehr als einem ihreHand geben kann.

Spar gut. Wem? o sage, wem?

Sprosser. Wie können Sie fragen? Mir.

Warn ick. Ha! Sic müßte mich heute nicht habenrufen lassen.

v. Simpel. Und ich müßte nicht sepn, wer ich bin.

Sprosser. Rede doch! Wer ist der Glückliche?

Tuschen. Ja, wenn ich das selbst wüßte.

Sprosser. Nun was weißt du denn?

Tuschen. Nichts, als daß Mamsell Luise die sämmt-lichen Herren zu sich einladen läßt, und dann unter ihnenwählen will.

War nick. Gefangene lassen sich gut einladen. Wiesollen wir denn hier heraus kommen?

Tuschen (zieht einen Geldbeutel heraus). Hier Hab' ichgvldne Dietriche, die alle Thüren schließen. Nur einPaar Worte mit dem Stockmcister und dann fort!

(Eilt ab.)