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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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Tuschen. Wie konnten Sic aber so unvorsichtig fragen?

Spargut. Du hörst ja, daß mir's in der Angst her-ausfuhr.

Suschcn. Und er nahm's gleich an?

Spar gut. Das kannst du denken- Ich mußte mitihm aufs nächste Kaffeehaus, ihm da die hundert Thälcr-chen, die ich in schönem Golde bei mir hatte, geben, undnun war ich sein liebstes, bestes Spargutchen hinten undvorn.

Suschcn. Je nun, auf solche Art sind Sie immernoch wohlfeil genug weggekomme».

Spargut. Wohlfeil genug? Hältst du denn hundertThaler für einen Katzendreck? Wahrhaftig! wäre mirnicht um deiner schönen Gebieterin Willen mein Lebennoch lieb, ich wüßte nicht, was ich gethan hätte.

Suschcn. Ich werd' es zu rühmen wissen.

Spar gut. Kann ich sie jetzt sprechen?

Suschcn. Nein; sie ist in dem Augenblick zu einerkranken Freundin gegangen, und wird auch vor Abendsnicht wieder kommen.

Spargut (»Nt den, Fuße stampfend). Nun, so wollt'ich, daß ich mich hätte todtschlagcn lassen und meine hun-dert Thaler behalten hätte!

Tuschen. Was bringt Sie aber so außer sich? Siekönnen ja meine Mamsell morgen sprechen.

Spar gut. Nein, heute, heute, heute muß es nochsepn und wär's erst um Mitternacht.

Suschcn. Das ist ganz unmöglich, denn sobald esdunkel ist, wird keine Mannsperson weder ins Haus ge-lassen, noch drinnen geduldet.

Spargut (schmeichelnd). Geh doch! wenn ich dir wasins Patschchcn drücke