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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
393
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Spargut (indem er obgeführt wird). JnkonmwdirenSie sich nicht; ich will das Wcchftlchen prolongircn.

Sechster Auftritt.

Luise. Suscheu (kommen lochend NUS dem Seitenzimmer).

Luise. Der klügste Streich, den Sprosser in seinemLeben machte.

Tuschen. Sehen Sie, er ist nicht so schlimm, wieihn der alte Griesgram abgemalt hat?

Luise. Trittst du ihm immer noch die Brücke? Im-pertinent war's doch, daß er setzt mein Zimmer wie seineigenes brauchte. Apropos! wie steht's mit deiner Posse?

Tuschen. Glücklich ausgesonnen. Es wird ein Nacht-stück.

Luise. Nun?

Suschen. Auf den Abend bestell' ich Spargutcn undseinen Vetter her, ohne daß Einer vom Andern etwasweiß; führe Jeden heimlich und besonders in den Vor-saal, nehme das Licht weg und horche nun, wie sie überdie unvermuthete Zusammenkunft erstaunen und sich auf-bieten werden.

Luise. Die Entdeckung würde freilich ganz lustig scpn,weil sie sich wahrscheinlich ihre Hcrzensgcheimnisse noch nievertraut haben.

Suschen. Und o! Was wird Warnick für Augen ma-chen, wenn er seinen ehrwürdigen Herrn Onkel in Frauen-zimmerkleidern erblickt.

Luise. Wie? Sparguten in Frauenzimmerkleidern?