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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Eilfter Auftritt.

Simpel. Schnapp.

Simpel. Hol's der Kukuk! ein schmuckes Ding.

Schnapp. Lasse» Sie sich von den Stadtmädchennicht blenden. Es sind Schlangen unter Rosen. Vorgc-than und nachgedacht, hat Manche» schon in Leid gebracht.Uebcrhaupt prägen Sie sich bei Ihrem ersten Ausflug vomDorf in die Stadt das Sprüchwort ein: Würfel, Weiberund Weinbcer machen den Bentel leer.

Simpel. Nur ein einzig Schmätzel will ich ihr ge-ben. <Will fort.)

Schnapp chält >h» zurück). Bleiben Sie doch! blei-ben Sie doch! O was werden Sie für Lehrgeld gebenmüssen! Sie sind, frei von der Leber weg zu reden, einwenig gar zu unbedachtsam. Wie ich, zum Erempel, aufder Post Ihren Koffer nahm und forttrug, da fragtenSie nicht:. Wer bist du? oder: was machst du? sonderntrollten ruhig hinterdrein. Wär' ich kein ehrlicher Kerlgewesen, ich hätte Sie, wer weiß wohin, führen und umall' Ihre Habseligkeitcn prellen können. Damit Sie's abernur wissen, ich that's ans Befehl Ihres Herrn Bruders.Da lesen Sie. <S!ibt ihm ein Billet.)

Simpel (erbricht'S »nd liest etwas buchstabircnd)!Ueberbringer, ein hiesiger Lohnbcdienter,. hat von mir Be-fchl, dich auf der Post zu erwarten und ich Gasthofzum goldncn Hahn einzulogiren. Bald werde ich michselbst zu dir erheben. Dein wohlaffectionirtcr Bruder."Gut, gut. Wie heißen Sie, Herr Lohnbedienter?

Schnapp. Ja, nun fragen Sie erst. Mein Nam'ist Schnapp. '