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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
359
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Warn ick. Nein, dem Himmel sep Dank!

Spar gut. Das ist mir lieb. Wir wollen unsereZeche nun richtig machen He da! (Röschen kömmt.)Was sind wir schuldig?

Röschen. Vier Groschen.

Spargut. Nicht zu wenig. Hier!

Röschen. Sprechen Sie uns bald wieder zu!

Spargut. Sind's eben nicht Willens. (Ab mit Wär-met, der Röschen hinter SpargntS Rücken Küsse zuwirft.)

Röschen. Uh! das ist ein garstiger Filz! Meinetwe-gen komm du vor dem Nimmermehrstag nicht wieder. Ansolchen alten Knickern liegt mir so nichts.

(Ab.)

Sechster Auftritt.

Sprosser (vun der andern Seite zurückkvmmend).

War's doch, als ob ich unter Sperlinge schöße. DerHauptmann verschloß sich in sein Zimmer: die übrigenHerrschaften sind auch fort. Ha ha ha! ich glaube, daßdie ganze werthe Gesellschaft, wenigstens der Hauptmann,in Luisen geschossen ist. Armer Held, laß dir nicht bei-gehn, mein Nebenbuhler zu sepn. Kannst du schmeicheln,tanzen, tändeln und auf Schooshundchen Verse machen? Nein. Bist du in Paris gewesen? Nein. Kannstdu das Journal der Moden auswendig? Nein. Nunso mangelt dir ja wahrhaftig! alles, was dich bei denDamen empfehlen könnte. Aber der Henker! was fälltmir jetzt ein? Der Hauptmaun kann fechten. Wie?wenn er mich nun hcrausfordert? Höre, Sprosserchcn,überlege dir das recht! Du liebst Luisen, das ist wahr: