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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
358
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scheint Ihnen aufzufallcu, meine Herren. Kennen Siemein Liebchen, Hauptmann?

Hauptmann. Ja so halb und halb. Empfehlemich. (Gehr schnell Nb.)

Sprosser. Warten Sie doch ! Ich will Ihnen sagen(Folgt ihm.)

Fünfter Auftritt.

Spargut. Warnick. Hern-uh Röschen.

Warn ick. Ein unausstehlicher Sausewind.

Spar gut. Ein infamer Windbeutel, der mir schonlange zweihundert Thaler ans Wechsel schuldig ist, die ichaber noch heute durch Güte oder Recht eintreiben will.

Warnick. Solchen Thoren muß man nun in öffent-lichen Häusern zuhören.

Spargut. Und noch obendrein bezahlen.

Warnick. Es ist doch nirgends besser, als zu Hausin der Einsamkeit.

Spargut. Ja, liebes Karlchcn. Aber sage mir doch es fällt mir gleich wieder ein was widerfuhr dirdenn vorhin, wie Sprosser die Mamsell Buchau nannte?Du entfärbtest dich und dein Buch fiel dir aus der Hand.Wandelte dich etwa eine Uebelkcit an?

Warnick. Nein, bester Herr Onkel! Ich war in Be-trachtungen über einen hinreißend schönen Gedanken mei-nes Gellerts so vertieft, daß mir das Buch entsank. Mirist aber, als wenn der Herr Onkel zur nämlichen Zeit et-was erschrocken und verblaßt wären?

Spar gut. Blos deinetwegen, mein Kind. Ich dachtewirklich, es stieße dir etwas zu.