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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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und Fuß Anstalt zum Klettern.Scyn Sie kein Kind!"sagte sie lachend.Stehen Sic mir Rede wie ein gesetz-ter Mann, und erklären Sie mir das Aprilwettcr IhresBetragens. Ich sehe Sie heute bei uns zum dritten Mal,und immer waren Sie anders. Erst süß und zart, wieein arkadischer Schäfer, dann rauh und stürmisch, wie einWildfang, und nun steif und frostig, wie ein schmollenderPedant. Was soll das heißen?"

»Ja, so gcht's!" sprach er, und zuckte die Achseln.,Wie man in's Holz schreit, so schallt es wieder heraus."

Mit diesem Gcmeinspruchc, der hier gar nicht paßt,wollen Sie nur Ihre Unart bemäntelnversetzte dasFräulein.Sie sind ein wetterwendischer Geist und wer-den einst ein wunderlicher Ehemann werden."

Es kommt darauf an!" sprach er mit schnödem Lächeln.Machen Sie den Versuch!"

Nun wahrlich! dieser spitzige Ton wäre sehr einladenddazu," sagte sic, und wandte sich, als wollte sie gehen.

Er merkte, daß er die Saiten nicht höher spannen durfte,und begann artiger:Bleiben Sie, Fräulein, und lassenSie mich ein aufrichtiges Wort sprechen. Ich unterstandmich, Sie zu verehren und ernsthafte Absichten auf Ihrewerthe Person blicken zu lassen; aber Sie schreckten michdurch unfreundliche Begegnung zurück."

Seltsamer Mann!" rief Rosalie.Es kann wohl nurJemand, der den Weltlauf nicht kennt, von einem gebil-deten Frauenzimmer verlangen und erwarten, daß csgleich auf den ersten Wink in dergleichen Absichten cinge-hen soll. Besonders, wenn dieses Frauenzimmer etwa voneinem Vater abhängt, der höher hinaus will."

Was das betrifft, das hätte nichts zu bedeuten;" ent-