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Auskommen ist, so sepn Sie mein Brautwerber!" batTobias.
„Nein, ich gebe mich nicht damit ab, Kuppelpelze zuverdienen;" erwiedcrte Hebebaum. „Haben Sie aber ein-mal eine Ehescheidung vor, da will ich bald loshelsen.— Vor der Hand bemühen Sie sich nur selbst nach Roth-stein! Aber ich rath' Ihnen, daß ich Sie nach zwei oderdrei Monaten, wenn ich von einer Geschäftsreise ins Aus-land zurückkomme, als Bräutigam finde! Sonst schelt' ichtapfer, mein junger Herr!"
Als der Gesetzgeber nach der Mahlzeit abgefahren war,verwünschte Tobias seinen Adel, dem er des ehrsamen Dorf-schulmcisters reizende Tochter aufopfern sollte. Er machtenicht den geringsten Versuch, den Pfeil der Liebe aus demHerzen zu ziehen; er begab sich vielmehr in Gefahr, ihnnoch tiefer hincinzndrücken: denn er ging aus, dasMädchen zu besuchen, und brauchte dabei nur die einzigeVorficht, daß er fich unter Weges immer scheu umsah,ob vielleicht der furchtbare Gerichtshalter wieder zurückkäme, da es doch möglich war, daß ihm hinter dem Dorfeein noch zu ertheilendcr Befehl eingefallen oder ein Radgebrochen sepn könnte. Doch der Popanz erschien nicht,und Tobias huschte freudig ins Schulhaus.
Benedict, der durch das trübe Fenster seiner Lehr-stube den hohen Gönner erblickte, eilte mit ehrerbietigemSchrecken hinaus und empfing ihn mit der feierlichen An-rede: „Dreimal willkommen unter meinem Dache, gnä-diger Herr! Wollen Hochdieselben vielleicht die wissenschaft-lichen Fortschritte Ihrer jungen Unterthanen prüfen, so