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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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scn Verlust er bis jetzt einem bloßen Zufall beigcmcffcnhatte, entwendet worden war. Sein Verdacht fiel abernicht auf den wahren Thätcr. Er glaubte: cs habe sichein Bulling'schcr Rottgesell cingeschlichen und lange Fin-ger gemacht.

Franz hatte übrigens zu dem angctragcncn Titel nichtdie geringste Neigung: doch Moritz und der Marionctten-spieler ließen ihm nicht Ruhe: er mußte den Wink desKammcrherrn befolgen, um den stolzen und heimtückischenFeind dadurch zu kränken. Die Bittschrift ward also ge-schrieben und abgesandt. Kun darauf erhielt Franz einenkostenfreien Bcstallungsbricf als Titnlar-Hofkammerrath.Er machte dicß, seinen Freunden zu Gefallen, in den Zei-tungen bekannt.

Herr Jonas wollte rasend werden, daß er er selbst-- seinen Gegner, indem er ihn in den Staub zu tretendachte, erhöht hatte. Es war ihm unbegreiflich, wie maneinen Versler so ehren könnte.Wenn solche Fantasten,"sprach er,über solide Kauf- »nd Handelsherren erhobenwerden, dann muß der Staat zu Grunde gehen!"

43.

Monsieur Polykarp stiehlt.

Gold und Rang machten dem Hofkammcrrath Muth,das Gehei mniß seines Herzens zu offenbaren. Er thatcs in einem gefühlvollen Briefe an Rosalicn; aber wiesollte er ihn in ihre Hände bringen? Einen Boten aufsSchloß zu senden, war nicht schicklich, noch weniger rath-sam, weil Franz des Mädchens Gesinnungen im Stillen