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sorgt wurden, ihn schützend umringten und zur Thür hin-ausschoben, damit er entfliehen konnte. Aber die Schutz-engel wußten nicht, was sie von der Sache denken sollten,als der Gerettete ruhig und langsam die Treppe Hinab-stieg und in sich hinein lachte.
In Ansehung der Steckbriefe ward — wie sich Schnel-ler einst ausdrückte — der gute Anstand beobachtet. Kiel-Hase schrieb deren so viel, als sollten sic in allen europäi-schen Zeitungen abgedruckt werden. Sie mußten aberwohl auf den Posten verloren gegangen sepn: cs kam nurein einziger in einem öffentlichen Blatte zum Vorschein,und die Zeitungserpedition war noch übcrdieß so saum-selig gewesen, ihn erst nach vollen sechs Wochen unter diePresse zu geben. Der Flüchtling hatte daher, wenn ersonst wollte, Zeit genug, einen gemächlichen Spaziergangvon mchrcrn hundert Meilen ungehindert zu machen.
Der Direktor und Bullings Sachwalter rathschlagtenindessen fleißig mit einander, und Jener übte sich bei ver-schlossenen Thüren, die Handschrift eines Stadtschreibers,der vor fünfzig Jahren aus dem Rathhause zu Fehdingcndie Feder geführt hatte, getreu nachzubilden. In dessenManier schrieb er über die angebliche Publikation des säu-bern Privilegiums, woraus Bulling das Recht des Allein-handels beweisen wollte, ein gründliches Protokoll, undfügte eine Abschrift des Rauf'schen Originals den Aktenbei. Diese mußten ein paar Stunden oder Tage den Schin-ken und Würsten im Schornsteine Gesellschaft leisten, wur-den nachher dick mit Staub bestreut, und in einen Winkeldes Rathsarchivs geworfen.
Bei diesen dringenden Amtsgeschästen ließ man dennochauch die Familienangelegenheiten nicht aus der Acht. Jung-fer Dorothee Bulling und der Herr Stadtdirector Theo-