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„Und könnt' ich cs auch, so sch' ich nicht ein, was michin dem gegenwärtigen Falle dazu bewegen sollte."
„Wäre denn," versetzte Bulling, „das himmelschreiendeUnrecht, das mir ehrlichem Manne geschieht, kein hinrei-chender Bcwcgungsgrund? — Ich handle hier seit so vie-len Jahren ruhig und ungestört, und Gott hat sein Wohl-gefallen an mir dadurch verkündet, daß er mich mit Reich-thum segnete" — —
„Reichthnm! Rcichthum!" fiel ihm Hermann, bitter la-chend, ins Wort: „Der Rcichthum hat in Gottes Augenkeinen Werth: er würde ihn sonst ganz anders aus Erdenvcrthcilcn." —
Jonas faltete bei dieser vermehrten Gotteslästerung schein-heilig die Hände und richtete die rollenden Augen genHimmel.
„Und welches Unrecht widerfährt Ihnen denn?" fuhrHermann fort: „Sie sind, nach Ihrem eigenen Geständ-nisse, ein reicher Mann: warum wollen Sic nicht einemandern Menschen auch ein Stück Brod gönnen? — Wol-len Sie nicht, so müssen Sie! Fchdingcn ist nicht fürSic allein gebaut: Sie können also keinen Bannkreis um-her ziehen."
„Es kommt auf einen Versuch an;" versetzte Jonas.„Ich habe Mittel in den Händen, das erschlichene neuePrivilegium zu vernichten, und ich werde davon Gebrauchmachen."
„DaS ist die Sache des Fürsten, der das Privilegiumgab;" sagte Hermann: „Mit mir haben Sie über diesenPunkt nichts zu vcrabhandeln."
„Nun, mein Herr," fuhr Jonas auf. „wollen Sie mirnicht beistehcn, so nehmen Sie sich wenigstens selbst vor