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Nase steckte. Hätte der neugierige Stänker nicht meineAkten durchgcschnüffelt, so wär' er nicht in die Versuchunggerathcn, diesen braven Mann so hart zu beleidigen." —
Monsieur Polpkarp ward sogleich vorgeladcn und tratmit einer sehr heitern Miene in die Gerichtsstube. Erhielt eS für kein geringes Verdienst, einen gefährlichenWegelagerer in die Hände der Obrigkeit geliefert zu ha-ben, und erwartete dafür Dank und Lobsprüchc von ihr.Bei Erblickung der beiden Jünglinge, die man mit Stüh-len beehrt hatte, stutzte er ein wenig; doch dieser kleineSchrecken wich schnell der Vcrmnthung, sie wären bloßwegen des Strastcnräubers nach Fehdingcn zurück gekom-men, und er hoffte nun sogar, eine Belohnung von Ihnenzu empfangen.
Diese herrlichen Luftschlösser warf der Director plötzlichwie ein Kartenhaus über den Hansen. „Monsieur," be-gann er mit einem finstern Amtsgcsichtc, „Er hat sich voreiniger Zeit unterstanden, in meinem Hause eine Registra-tur zu lesen, die für Ihn nicht geschrieben war: und diesellnbcfugniß hat Ihn verleitet, einen ehrlichen Mann alseinen Räuber zu behandeln. Wie könnt' Er sich in seinenalten Tagen so albern benehmen? — Jene Registraturwar ein ungelegtes Ep, um das Er sich gar nicht hättebekümmern sollen; denn ein altes Sprüchlein sagt:
ckucliciui» eie ovis,
tluae non caoata, est boris.
Kurz, er ist straffällig, und es wird Ihm hiermit auf-crlegt, diesem unschuldigen Manne Abbitte und Ehrener-klärung zu leisten, sich mit ihm über eine billige Schad-loshaltung zu vergleichen, und die Gerichskosten zu be-zahlen." —