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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Ein lateinisches Sprüchlein, das allen Vorwitz-lingcn zur Beherzigung empfohlen wird.

Nach zwei oder drei Tage» kehrte Franz, unter demSchutz eines dunkeln Abends, unbemerkt zum schwarzenRitter zurück. Einige Stunden später traf auch Moritzwieder ein. Er kam in Gesellschaft eines jungen Hand-lungsdiencrs, Namens Windmantel, den er für Franzengeworben hatte. Ihnen folgte ein Wagen, mit Kaffee,Zucker und Gewürzen beladen; und das alles geschahohne Aufsehen und Geräusch, weil Fehdingcn ein offner,accisfrcicr Ort war.

Am folgenden Morgen übereichte Franz dem Dircctorden ausgcwirkten landesfürstlichcn Befehl, ihm den Han-del in gleicher Art und Weise, wie ihn Bulling betrieb,zu gestatten.Sehn Sie, mein Herr!" triumphirte Schnel-ler;bin ich wohl ein Mann, der auf den Kopf gefallenist? Was ich angrcise, gelingt!"

Doch in derselben Minute mußte er bekennen, daß dievon ihm erdichtete und mit der Amtsfcdcr ausgezeichneteRäubcrgcschichte einen schlimmen Ausgang gewonnen hatte.Franz, vom Gastwirth schon davon unterrichtet, gestandfrcimüthig, daß er vom Anfang an mit dieser Dichtungnicht zufrieden gewesen sep; und dabei hielt er der edlenWahrheit eine kräftige Lobrede.

Sic haben Recht! So wahr ich ein ehrlicher Mann bin,Sic haben Recht! fiel Schneller ein:Aber gcschchn, istgeschehn! Es gibt nun keinen andern Rath, als daß ichIhnen und Ihrem Freunde den Puppenspieler auf demRathhause verstelle, und daß Sie sagen: wir kennen den