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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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G e l d t r o tz-

Indessen kam aus der Hauptstadt ein Brief, der ihnerfreute. Franz schrieb ihm: er werde nach Verlauf we-niger Tage in Fehdingen wieder cintreffen. Das war cs,was der Director wünschte. Er entwarf »nn rasch denPlan, den Gefangenen von ihm vor Gericht für unschul-dig erklären zu lassen, und dann in Freiheit zu setzen.

Mit derselben. Post ersuchte Franz den Gastwirth, dasihm vermiethete Haus so geschwind als möglich zu einemKaufladen cinzurichten. Faßmann vollzog diesen Auftragmit Freuden. Aber kaum hatten Maurer und Zimmcr-lcute Hand angelegt, als Jonas schon Wind davon bekam.Bestürzt ließ er alles stehen und liegen, um den bedenk-lichen Bau in Augenschein zu nehmen.

Die Maurer waren unter Faßmanns persönlicher Auf-sicht eben beschäftiget, ein Fenster des Erdgeschosses zueiner Thür zu erweitern. Jonas sah ihnen von fern mitErstaune» zu, und brannte vor Begierde, sie um die Ab-sicht dieser Arbeit zu befragen: nur der dicke Bauinspektor,der seinen bequemen Rnhcsesscl ganz vergessen zu habenschien, war ihm im Wege. Doch am Ende trieb ihn dieNeugier aus seinem Hinterhalte hervor. Er ging beherztauf den Gastwirth zu, grüßte ihn ungemein höflich, underkundigte sich mit hämischer Freundlichkeit, was er hiervorhabe

Sehen Sie denn nicht, daß cs eine Thur wird?" ant-wortete Faßmann.Ich bin gesonnen, einen Laden an-zulcgcn, und mit Menschenliebe und Verträglichkeit zu