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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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einen tüchtigen Braten i» die Küche geschickt. Diese er-freuliche Begebenheit habe die Haushälterin ihrem Herrnins Ohr geflüstert, und da er denn gesehen, daß man de»Weg zu seinem Herzen zu finden wisse, so habe er augen-blicklich den Ton umgestimmt, und die Larve der streng-sten Unparthcilichkeit, womit er Anfangs zu schrecken unddie Beutel zu öffnen Pflege, bei Seite gelegt.Ja, ja!"schloß Faßmann:ich kenne meinen Herrn Gevatter! Ermacht's wie mancher Charlatan, der die leichteste Krank-heit, deren Heilung man ihm anvertrant, für tödtlich er-klärt, damit er sich nachher, wenn die Natur dem Kran-ken wieder auf die Beine geholfen hat, einer wichtigenMeisterkur rühmen und auf eine außerordentliche Beloh-nung Anspruch machen kann."

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Franz erklärt sich über Bestechungen, »nd HerrSchneller wird nicht roth.

Nachmittags erschien der Direktor im schwarzen Ritterund stattete unser» Freunden eine» Gegenbesuch ab. Erhabe, sprach er, für räthlich gehalten, die verabredete Schriftin eigner Person zu übcrbringen, um völlig sicher zu sepn,daß sie nicht durch einen untreuen Boten in fremde Händegcrathez denn die heutige Morgenconferenz habe wahr-scheinlich in Bullings Hause viel Aufsehen erregt, weilMonsieur Polykarp seitdem mehr als zwanzig Mal beiseiner (des Direktors) Wohnung vorbei gegangen sey, undvermuthlich Gelegenheit gesucht habe, mit seinem Schrei-ber zu sprechen.Mein alter Aktcnwurm und Bullings