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Heilung viel weher. Emanncl lat er noch mit einer überden Nebensinn hinübereilenden Stimme, ihn ein wenig zubegleiten, bis Maienthal verschwunden wäre.
In der dunkeln stillen Gegend draußen blieben alleSchmerzen in der Brust neben ihren Seufzern. „Wenn„der Mond in dieses Blütenthal hineinschimmert, dacht' er,„Hab' ich eS auf lange verlassen." Bloö die Altarlichter,die Sterne, brannten im großen Tempel. Er wollte sichvon seinem Lehrer ans dem Berge trennen, wo er sich mitihm vereinigt hatte; aber er ging durch Umwege — Ema-nuel folgte ihm gern, wohin er ihn führte — hinauf, umdas Schweigen und Weinen unter dem Umwege zu über-wältigen.
Aber sie kamen an unter der Trauerbirke, und seinAuge und seine Stimme hatte noch der Schmerz. „Ach!„(dacht' er) wie freudig-groß war hier die erste Nacht und„wie schmerzhaft ist diese!" Sie ruhten auf der Erde nebeneinander an der Grasbank, einsam, schweigend, trauernd vordem dunkel schimmernden All. Viktor konnte den belastetenAthemzug der zerstörten Brust vernehmen, und das künftigeGrab auf diesem Berge schien sich neben ihm aufzuwühlen.O wenn cs bitter ist, neben dem Bette zu stehen, worin eingeliebtes erlöschendes Angesicht mit den Farben des Todesliegt: so ist es noch viel bitterer, mitten in den Szenen derGesundheit hinter der aufgerichteten theuern Gestalt denarbeitenden leise grabenden Tod zu hören, und so oft zudenken, als die Gestalt fröhlich ist: „ach sei noch fröhlicher,„in Kurzem hat er dich umgenagt, und du bist vergangen„mit deinen Freuden und mit meinen!"— Aber ach, es gibt
Iran Paiil's ausgew. Werkt. III. ZO