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unter einem aschgrauen aber die Lustspiele seines Innernauf. Wenn's regnete, lacht' er gar. Rousseau bauete inseinem Kopfe eine empfindsame Bühne, weil er weder ausder Kulisse, noch in eine Loge des wirklichen Lebens gehenwollte — Viktor aber besoldete zwischen den Beinwändenseines Kopfes ein komisches Theater der Deutschen, blosum die wirklichen Menschen nicht auözulachen: seine Launewar so ideal wie die Tugend und Empfindsamkeit andrerLeute. In dieser Laune hielt er (wie ein Bauchredner) lau-ter innerliche Reden an alle Potentaten — er stellte sichauf die Ritterbank mit Kirchenvisitazionrcdcn — auf dieStädtebank mit Leichenreden — auf dem päbstlichen Stuhlhielt er an die Jungfer Europa und kirchliche Braut Stroh-kranzrcden — die Potentaten mußten ihm alle wieder ant-worten, aber man kann denken wie? da er, gleich einemMinister, ihnen aus seinem Kopf-Souffleurloch alles in denMund legte — und dann ging er doch fort, und lachte jeden aus.
Mandeville sagt in seinen Reisen, am Nordpol gefriereim Winterhalbjahr jedes Wort, aber im Sommcrhalbjahrethau' eS wieder auf und werde gehört. Diese Nachricht maltesich Viktor aus dem Wege nach der Insel aus; wir wollenunsere Ohren an seinen Kopf legen und dem innen: Gesumsezuhorchen.
„Ich und Mandeville sind gar nicht verbunden, es zu„erklären, warum am Nordpol die Worte so gut wie Spei-„chcl unter dem Fallen zu Eis werden, gleich dem Queck-„silber allda; aber verbunden sind wir, aus dem Vorfälle„zu folgern. Wenn ein lachender Erbe da seinem Testator„lange Jahre wünscht: so hört der gute Mann den Wunsch„nicht eher, als im nächsten Frühjahr, das ihn schon kann