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sie vor den Augen ihres neuen Hofs 4'./, Schritte und —setzte sich in den Flachscnfingischen Sessel, den ich schon imersten Akt vakant dazu hingcstcllt. Jetzt rückte endlich derrechte Flügel ins Feuer, zum Hand- und Nockkuß. Jederim rechten Flügel — der linke gar nicht — fühlte die Würdedessen, was er anhob, und dieses Gefühl, das sich mit per-sönlichem Stolz verschmolz, kam — da nach Platncr derStolz mit dem Erhabnen verwandt ist — meiner Benesiz-sarcc recht zu Paffe, in der ich nicht erhaben genug aus-fallcn kann. Groß und still, in seidne Fischreusen eingcschifft,in einen Roben-Golf versenkt, segeln die Hofdamen mit ihrenLippen an die stille Hand, die mit Ehe-Handschellen an einefremde geschlossen wird. Weniger erhaben, aber erhaben wirdauch das adamitische Personale herangctricben, worunter ichleider den Apotheker Zensel mit sehe.
Wir kennen unter ihnen niemand als den Minister, sei-nen Sohn Matz, der unfern Helden gar nicht bemerkt, denLeibarzt der Prinzessin, Kuhlpcpper, der, vom Fette undDoktorhut in eine schwere Loths-Salzsäule verwandelt, sichwie eine Schildkröte vor die Ncgentin und Pazientin schiebt. —
Kein Mensch weiß, wie mich Zeuseh ängstigt. Gegen alleRangordnung stell' ich lieber früher als ihn die feistenin schelmische Dummheit verquollenen Livrccbedientcn vor,deren Röcke weniger aus Fäden als ans Borten bestehen,und die sich als gelbe Bänder-Präparate vor müden, an schö-nere Gestalten gewöhnten Augen bücken. Viktor fand durchseine brittische Brille die italiänischcn glasirten Hofgcsichtcrwenigstens malerisch-schön, hingegen die deutschen Parade-Larven so abgegriffen und doch so gesteift, so matt und dochso gespannt, die Blicke so verraucht und doch so geschwe-