Deutschen, von allen geliebten Sitten und Szenen wegge-rissen, mikroskopischen Augen vorgcführt, deren Brennpunktin weiche Gefühle sengt, und an eine Brust von Eis ge-bunden ....
Als er alles dieses dachte und die Landsleute sah, wiesie cinpackten, weil sie kein Wort mehr mit der Fürstinsprechen durften — und als er die stumme gelenkte Gestaltdrinnen ansah, die keine anderen Perlen zeigen durfte, alsorientalische (obgleich der Traum und der Besitz der letztenabendländische bedeutet: Thränen mein' ich), so wünscht' er:„ach du Gute, könnt' ich nur einen dreifachen Schleier so„lange über dein Auge ziehen, bis es eine Thräne vergossen„hätte! — Dürft' ich dir nur die versteigerte Hand küssen,„wie deine Hofdamen setzt thun, um mit meinen Thränen„die Nähe eines gerührten Herzens aus die verkaufte Hand„zu schreiben ..."
Seid weich und erweitert nicht Fürstenhaß zu Fürstinnen-Haß! Soll uns ein gebeugtes weibliches Haupt nicht rüh-ren, weil cs sich aus einen Tisch von Mahagony stützt,nnd große Thränen nicht, weil sie in Seide fallen? „Es„ist zu hart — sagte Viktor im Hannoverischen — daß Dich-ter und maZtstiü legentes, wenn sie neben einem Lust-schloß Vorbeigehen mit einer neidischen Schadenfreude die„Bemerkung machen, darin werde vielleicht eben so viel„Thränenbrod gebacken, wie in Fischcrhütten. O wol grö-ßeres und härteres! Aber ist das Auge, aus dem im„Dachsbau eines Schotten nichts Thränen presset, als der„Stubenrauch, eines größer» Mitleids Werth, als seneS„zarte, das gleich dem eines Albinos schon von Freuden-„stralcn schmerzt und das der gequälte Geist mit geistigen