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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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setztafeln, und er konnte die Tafeln nicht gleich lesen. Sieschauete ihn mit sanftern Stralen an als sonst, und dieSonne lieh einige dazu. Mit einem Lächeln, als erriethesie seine ersten Fragen, gab sic ihm einen Brief vonEmanucl. Ein zusammcnfahrcndcS Ach! war seine Antwort;und eh' er sich in zwei Entzückungen schicken konnte: warder Wagen schon oben und sie darin und alles davon.

Er zögerte zitternd, in den stillen blauen ParadicSslußder schönsten Seele, die sich je ergoß, versunken zu schauen.Endlich blickte er die Zuge einer geliebten Menschenhand,die er noch nicht berührt hatte, an und las:

Horion!

Auf einen Berg steigt der Mensch wie das Kind aufeinen Stuhl, um näher am Angesicht der unendlichen Mut-ter zu stehen, und sie zu erlangen mit seiner kleinen Umar-mung. Um meine Höhe liegt die Erde unter dem wei-chen Nebel mit allen ihren Blumenaugen schlafend aberder Himmel richtet sich schon mit der Sonne unter demAugenliede ans unter dem erblaßten Arktnrus glimmenNebel an, und aus Farben ringen sich Farben los derErdball wälzt sich groß und trunken voll Blüten und Thierein den glühenden Schooß des Morgens.-

Sobald die Sonne kommt, so schau' ich in sie hinein,und mein Herz hebt sich empor und schwört Dir, daß esDich liebt, Horion! . . . Durchglühc, Aurora, das Menschen-herz wie dein Gewölk, erhelle das Mcnschenauge wie deinenThau, und zieh in die dunkle Brust, wie in deinen Him-mel, eine Sonne herauf! . . .

Ich habe Dir jetzo geschworen ich gebe Dir meine