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Viktor gab seinem Hausherrn dreißig Grüße an denJtaliäner Tosta to in Kussewiz mit, der mit ihm von Göt-tingen aus 1',2 Tag gereisct und gelacht und getanzt hatte.— Der wegfahrende Apotheker ließ in Viktor einen ver-drießlichen säuern Bodensatz zurück; sogar über den BlaS-balgtreter, der jeden Sonntag den Kaffee hinaustrug, könnt'er nicht wie sonst lachen. Ich will sagen, warum er sonstlachte.
Der Kutscher war dann rasirt und zwar aus der erstenHand, von seiner eignen. Nun hatte das Kinn dieses trägenBock-Insassen mehr Maulwurshügel — so nenn' ich zierlichdie Warzen — vorgestoßcn, als nöthig sind zum Rasirenund Mähen. Inzwischen hobelte der alte Mann an denSonntag-Morgen — denn da ziehen die gemeinen Leute zu-gleich den alten Adam und das alte Hemd aus, und lassenSünden und Bart blos die Wcrkeltage wachsen — mit sei-nem Messer kühn zwischen dem Warzen - Schagrin auf undnieder, und schnitt ab. Nun würde der Mensch erbärmlichmit seinem zerpslügten Gcfichtvorgrund ausgeschen haben —so daß man hätte Blut weinen müssen über dasjenige, soüber das Kinn dieses steinernen Flußgottes in rothen Linienging — wenn der Prosektor wie ein Römer seine Wundenaus Dummheit vvrgezeigt hätte; aber er zeigte nichts: erzausete, verständiger, Tabackschwamm in kleine Kappen ausund setzte die Mützen den wunden blcsstrtcn Warzen auf,und stellte sich so dar.
„Ein Spener, cin Kato der jüngere, sagte Viktor, komm'„einmal in meine Stube und lache nicht, wenn ein Balgtre-ter nachkommt mit Kaffeetassen und mit sechzehn skalpirtcn„Warzen und mit einem in Schwamm gebundnen Kinn, das