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3. Hundöposttag.
Freuden - Säetag — Wartthurm — Herzens-Verbrüderung.
^)cr Lord war der weggenommene Damm, der bisher vorder Flnth der Erzählungen, Fragen und Freuden gestandenhatte. Die erste Untersuchung, die das Pfarramt vornahm,war, ob's noch der alte Bastian sei. — Und der war's mitHaut und Haar, sogar das linke Seitenhaar hatt' er nochwie sonst kürzer als das rechte. Wenn der Fleischerknechtheimkömmt aus Ungarn, so wundert er sich, daß seine Sipp-schaft die alte ist — diese wundert sich, daß er eö nicht mehrist. Hier freute man sich über die doppelte Unveränderlich-kcit. Ans jedem Gesicht lag der Heiligenschein der Freude,aber auf jedem mit andern Stralen. Die Entzückung siehtauf einem sanften Gesicht, wie Viktors seinem, wie die Tu-gend aus. — Die alte Appel, die in ihrem Leben nichtsdurchblättert hatte als den Psalter Davids und den Psalterim Ochsenmagen, legte vor den Kupferpfannen ihr Vergnü-gen dadurch an den Tag, daß sie ungemein zuschürte. DasWiener Thicrspital von einem alten Mops und Kater, dieeinander nicht mehr haßten — wie sich im alten Menschewdie gute und böse Seele aussöhnen — und die Vogelsamm-lung unter dem Ofen, die einen schwarzgebaizten Gimpelstark war, nahmen Antheil genug an der allgemeinen Un-ruhe, und stellten sich vor und ließen gern — das thäte keinAmbassadeur — das Recht der ersten Visite fahren. Agathedrückte ihre Freude bloö mit ihren Lippen aus, indem sie
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