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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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Einwilligung seiner Gemahlin weder geloben dürste, nocherfüllen könnte." Mit andern Worten, der Jesuit verhieltihm nicht, er habe im Fieber nur dem unvcrhcirathetenGeschlcchte abgcschworen und sein Zölibat lediglich auf Non-nen eingeschränkt, mithin verbiet' ihm sein Gelübde zwarnicht den doppelten Ehebruch (den hebe der Beichtstuhl),aber äußerst streng den einfachen. Januar war zu fromm,nm sich nicht dcö einfachen gänzlich zu enthalten.

Es ist schwer, die Verbindung zu untersuchen, in welcherfeine jetzo größere Liebe gegen seine vier Groß-oder Klein-fürsten in Gallien mit seinem erfüllten Gelübde stand; kurz,er gab dem Lord das Geschäft und die Vollmacht, die vierMenschen aus Gallien abzuholcn nach London, weil er seinegeliebte anonyme kleine Nachwelt mit nach Deutschland neh-men wollte. Es war ungewiß, liebt' er in den Müttern dieKinder so herzlich oder in den Kindern die Mütter. DerLord ging gern wie Kotzebue (aber anders) nach dem Unter-gänge der Geliebten nach Frankreich. Endlich kam, nichtvon ihm, sondern von den Hofmeistern des Wallisers, desBrasiliers, des Kalabriers, die trübe Nachricht, daß in EinerNacht, wahrscheinlich nach einem gemeinschaftlichen Plane ver-bundner Prinzcuräuber, die 3 Kinder entführt wordennicht lange daraus wurde vom Lord diese Trauerpost nichtnur bestätigt, sondern auch mit der neuen vergrößert, daßder Monsieur oder Mosge auf den sieben Inseln nicht mehr auf ihnen sei.

Das Schicksal gibt dem Menschen oft den Wundbal-sam früher als die Wunde: Januar erhielt den fünfte»Sohn, den ich allezeit bloS den Jnfanten nennen will,noch eher als die Nachricht seines eingebüßten Kindersegens.