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gerade, als er eine Abkömmlingin aus Januars Hause liebte,die in London wohnte, den Fürsten zum zweitenmal, undnahm ihn und den Hofstaat desselben in seinem Hause zuLondon auf. lieber diese sehr wcitläuftige Verwandte desFürsten werfen meine Nachrichten — aus zu großer Rück-sicht auf Staats- und Familiciwerhältniffe — einen unzei-tigen Schleier. Sie war bei der Vermählung mit dem Lord22 Jahre alt, und ihr ganzes Wesen war (wenn ich den küh-nen Ausdruck eines Londncr Lobredners derselben nehmendarf) nichts als ein einziges zartes stilles blaues Auge. Dasist alles, was man dem Publikum zuwcndet. —
Der Fürst ließ sich gern vom Lord besiegen und be-herrschen, den eine sonderbare Mischung von Kälte und Geniezum uneingeschränkten Monarchen und Commandeur der Seelenmachte. Der Lord hatte noch eine schöne Nichte im Hause,deren Reize in den fürstlichen Augen einen solchen geistigenAlten vom Berge, wie er, sowol jünger als ebenermachten. —
Aber die Todtenglocke warf ihre Mißtöne in diese Wohl-laute des Lebens. Die Geliebte des Lords flog aus derrauhen Erde und ließ ihr seinen ersten Sohn als Andenkenund Hcrzpfand zurück; sic starb im 23sten Jahr gleichsamam Leben des Kindes, einige Tage nach dessen Geburt, undder zarte dünne Zweig brach unter der reifen Frucht zusam-men. Lord Horion schwieg vor dem Geschick. Er hatte siefürchterlich geliebt, ohne cs zu zeigen; er betrauerte sic ebenso, ohne sein tiefes schwarzes Auge zu benetzen.
Der Fürst fand an der Nichte, d. h. an einer wahrenEngländerin, darum Geschmack, weil er vorher einen ebenso großen an den Französinnen gefunden hatte; und aus