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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
43
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habe ohnehin jetzt bessere Dinge zu machen und zu eröffnen,nämlich:

Die Ouvertüre und die geheime Jnstrukzion.

Ein andrer hätte dumm gehandelt und gleich mit demAnfang angesangen; ich aber dachte, ich könnte allemal nochsagen, wo ich Hause im Grunde am Acquator; denn ichwohne auf der Insel St. Johannis, die bekanntlich in denvstindischcn Gewässern liegt, die ganz vom FürstenthumScheerau umgeben sind. Es kann nämlich guten Häusern,die ihre ordentliche literarische Strazza (den Meßkatalog)und ihr ordentliches Kapitalbuch (die Literaturzeitung) halten,nichts weniger unbekannt scyn als mein neuestes Landeser-zeugniß, die unsichtbare Loge; ein Werk, zu dessen Le-sung mein Landesherr seine LandeSkindcr und selber dieSchriftsassen (es wäre nicht ausdrücklich gegen die Rezesse)noch mehr nöthigeu sollte, als zum Besuche der Landesuni-versität. In diese Lege Hab' ich nun den außerordentlichenTeich gesetzt, welcher unter dem Namen ostindischer Ozeanbekannter ist, und in den wir Scheerauer die wenigen Mo-luckcn und andere Inseln hincingefahrcn und gepflastert ha-ben, auf denen unser Aktivhandel ruht. Während daß dieunsichtbare Loge in eine sichtbare umgcdruckt wurde, habenwir wieder eine Insel verfertigt das ist die Insel St.Johannis, auf der ich jetzt Hause und spreche.

Der folgende Absatz dürfte anziehend werden, weil mandarin dem Leser aufdeckt, warum ich ans dieses Buch dentollen Titel setzte, Hundsposttage.

Es war vorgestern am 29. April, daß ich Abends auf-nnd abging auf meiner Insel der Abend hatte sich schonin Schatten und Nebel eingcsponnen ich konnte kaum auf