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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
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können, daß der D. Kuhlpcpper dem Lord das linke Augemit der plumpen Staarnadel so gut wie ausgcstochcn;um also das rechte des geliebten Vaters zu retten, hatte Se-bastian sich aus die Kur jener Verarmten gelegt, die schonmit den Augen im Orkus wandeln, und nur noch mit vierSinnen außerhalb des Grabes stehen.

Als der Sohn die theure mit einer so langen Nacht be-deckte Gestalt, sür die es kein Kind und keine Sonne mehrgab, erblickte: so schob er seine Hand, deren Puls von Mit-leid, Freude und Hoffnung zitterte, der Eymannischen unter,und reichte sie eilend hin, und drückte die väterliche unterdem fremden Namen. Aber er mußte zur Hausthüre wiederhinaus, damit seine bebende Retterhand auszittcrte, und er-hielt draußen das vor Hoffnung pochende Herz mit dem Ge-danken an, daß die Operazion nicht gerathen werde ersah lächelnd an dem zwölfspännigen Kadcttencorps auf undab, damit die Rührung und die Sehnsucht aus der bewegtenBrust entwichen. Drinnen hatt' nnterdcß die Kaplänin ausdem Blinden einen noch Mindern gemacht und ihm vorge-logen guantum 8k>tis; sobald eine Lüge, pia kraus, ein üoluiubouum, eine poetische und juristische lletio auszufertigcn ist:so stellen sich die Weiber von selber als expedircnde Sekre-täre und Hofbuchdruckcrinnen hinzu, und helfen dem ehrlichenMann.Ich wünschte sehr sagte der Vater beim Ein-tritt des Sohnes die Opcrazion ginge jetzo vor sich, ehemein Sohn angekommen ist." Die Kaplänin holte den be-klommenen Sohn zurück, und entdeckte ihm den väterlichenWunsch. Er trat leise unter die verlegene Gesellschaft. DasZimmer wurde verschüttet, die Staarlanzette vorgeholt, unddas kranke Auge festgemacht. Alles stand mit banger Auf-