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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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Als sie vom Hügel des nächtlichen Galopps in ein mitNeieldampf verschüttetes Thal einschrittcn, zogen ihnen dar-aus drei Garnisonrcgimcnter im Doppelschritt entgegen. JedesRegiment war vier Mann stark und eben so hoch ohnePulver und Schuhe aber versehen mit sein durchbrochnenSchenkel-Manschetten, nämlich mit porösen Hosen und über-flüssigen Offizieren, weil keine Gemeine dabei waren. Daich fetzt in meiner Beschreibung gar dazu setze, daß beideStäbe, sowol der Regiment- als der Gcneralstab, über 600Kanonen in der Tasche hatten, und überhaupt einen ganzenArtillerie-Zug, und daß die Prima Plana ganz neue imKriege ungewöhnliche gelbe Kugeln, die eher aufkeimtenals das von Wilden gesäete Schießpulver, mit der Zungein die Flinten steckte: so würd' ich (ich befürchte das) dieLeser, zumal die Leserinnen um so mehr, da ich's nochnicht errathen lasse, waren'S Soldaten-Eltern oder Soldaten-Jungenein wenig zu ängstlich machen, wenn ich gar ein-tunken und vollends den verdrießlichen Umstand, daß dieTruppen auf den benebelten Hofkaplan Feuer zu geben an-fingen, hinzu erzählen wollte, ohne spornstreichs schon vorhermit der Nachricht vorzusprengen, daß hinter der Armee eineMannstimme rief: Halt!

Herausfuhr aus dem letzten Treffen der Generalfeld-marschall, der gerade noch einmal so lang war als sein Stück-lieutenant mit rundem Hut, mit fliegenden Armen undHaaren stürzt' er sich wüthend auf Flamin zu, und erpackteihn, um ihn umzubringen aus Haß weniger als aus Liebe der Doktor war'S die beiden Freunde lagen zitterndin einander, Gesicht in Gesicht gehüllt, Brust von Brust zu-rückgedrückt, mit Seelen ohne Freudenworte, aber nicht ohne