„unseres schon unter der Schwelle! O du Mensch mit Au-„gen voll Thränen, glaubst denn dn auch wie wir, daß in„einem Leben, dessen Ufer vollhängcn von Erschrocknen, die„sich an Zweige, von Verzweifelten, die sich an Blätter„halten, daß in einem solchen Leben, wo uns nicht blos„Thorhcitcn, sondern auch Schmerzen umzingeln, der Mensch„ein nasses Auge bewahren müsse für rothe, ein beklomme-nes Herz für ein blutendes, und eine leise Hand, die den„schweren dicken LcidcnSkclch dem Armen, der ihn leeren muß,„trauernd hält und langsam nachhebt? — Und wenn dn so„bist: so rede und lache wie du willst; denn die Menschen
„soll keiner belachen als einer, der sie recht herzlich liebt."-
Nachmittags schickte der Obristkammcrhcrr Uv U->»t —ein gcwürzhafteS Blätterskclet — den Läufer Seebaß zumKaplan und ließ ihn ersuchen — denn das Schloß lag derKaplanci nahe gegenüber — den Bock nur so lange wegzu-stellcn, bis sich der Wind drehte, weil seine Tochter käme.„Trauter H. Seebaß! (antwortete gerührt der Ratten-Kon-„troversist) meinen untcrthänigen Empfehl wieder, und Sie„sehen mein Elend. Morgen erfreuen mich der Lord und„sein Sohn und sein Augenarzt mit ihrer Gegenwart, und„der Staar wird hier gestochen. Nun stinkt gegenwärtig„das ganze Haus, und die Ratten setzen ihren Nachttanz„noch gelassen im Gerüche fort; ich bethcure Ihnen, H. Scc-„baß, wir können Tcufelsdreck nehmen und damit die Ka-„planei bis zum Dachstuhl ausfüttern, nicht einen Schwanz„treiben wir dadurch fort; eö gefällt ihnen vielmehr. Ich„meines Ortes rüste mich schon darauf, daß sic morgen un-„ter dem Stiche an dem Staarstccher und an dem Pazicn-„ten hinaufspringen. — So erging' cs uns allen, melden