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ihm sein hoher Stand verbot, sich sonderbar zu kleiden —wenigstens sonderbar zu handeln; er wollte da Menschenstudircn, um sie in Kupfer stechen zu lassen. Er setzte näm-lich einen Roman als eine kurze Enzyklopädie sür Erbprin-zen und Kronhosmeistcr auf und schrieb auf den Titel „derGroßsultan" — Dieser Fenclon machte den Harem seinesTclcmach zu einem Spiegelzimmcr, daö den ganzen weib-lichen Scheeraucr Hof wiederspicgeltc, sein Werk war einllm'lmi'inm viv>,„>, eine Flora von allem, was auf und amSchccrauer Throne wüchset, vom Fürsten an, bis, wenn ersich noch erinnert, zu mir. Wcnn'S erscheint, verschlingenwir's alle, weil er uns selber darin verschlungen. Die Re-zensenten werden nichts darin finden, sondern sagen „trivialesZeug!" — Da er nichts that, was er nicht vorher undnachher aller Welt vortrompetete: so hatt' cs sogar meinRittmeister gehört, daß er beim Kadettengencral so lange undso fein intriguirt hatte, bis er statt eines aufschenden Offi-ziers die Zimmer des Kadcttcnschulhanscs bewohnen undwechseln durfte; und so kam unser Fürst diesem Menschen-Naturforschcr eben so mit einer menschlichen Menagerie zuHülfe, wie Alexander dem Aristoteles mit einer thierischen.Der Rittmeister trat also mit seiner siegenden Menschen-freundlichkeit zu ihm und bat ihn, sich für seinen Gustavbeim Kadettengencral geschickt zu verwenden, damit er einmalunter dessen Fahne käme. Der Protektor Ocfcl sagte, nun-mehr sei es schon so gut als richtig; er entzückte sich selbermit der Vorstellung, einen unter der Erde crzognen Son-derling zum Stubcnkameradcn und zum sitzenden Nrbilde zubekommen.
Die Stralenbrcchung zeigt Schiffern daö Land allezeit