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seinen Wunden an einem Freunde zu verbergen! — und wiesoll cS dann deinem Sohn ergehen? —
Und doch! — ich tadle dich nur vorher; aber nach-her, wenn du dich einmal unglücklich gemacht durch Glücklich-Machen: so findest du Achtung in jedem guten Auge, Liebean jeder guten Brust! —
. . . Also vierzehn Tage nach FcnkS Briefe, als meinZögling schon achtzehn Jahre, aber noch ohne die Kadettcn-stellc war, saß bei meinem Prinzipal ein >»,re:m ck'o^ritBöheimischer Edclleute und hatte feurige Pfingst-Zungenund März-Bier. Ich hatte nichts, war aber mit d'runter:ich könnt' es meinem guten Rittmeister nie abschlagen, son-dern vermehrte, wenn nicht die Gesellschafter — — manschätzet Menschen von einer gewissen zu großen Feinheit erstdann am meisten, wenn man von ihnen weg ist unter Men-schen von einer gewissen Grobheit — doch die Leute. MancheMenschen find wie er Visiten-Preßknechte und können nichtgenug Leute zusammenbitten, ohne zu wissen weswegen, ohnesie zu lieben; Taubstumme lüde Falkenberg ein. Es hat fürdie Leser Folgen, daß ich sagte: „heute lässet sich Röpcrhuldigen." Falkenbcrg, der gern BöseS von andern sprachund ihnen nichts als Gutes that und der seinen abwesendenErbfeinden, d. h. Geizigen, gern Erbsen aus den Weg strcneteund diese doch wieder wcgsegte, wenn jene fallen wollten,dieser war froh über meinen Gedanken und über seinen:„Wir sollten, sagt' er, ihm (Röpcr) zum Aergerniß heutealle hinreitcn." — In sechs Minuten saß das trinkendeI»irem, ck'osprit und der Hofmeister auf den Gäulen; Gustavnicht: er war für ein schöneres Schwärmen gemacht als fürein lautes. Daher verwickelte Gustavs inneres Lebe»
Jean PaiiNs ausgcw. Werke. I.