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sollen — daß ich zwar keine Jura studirt, daß ich aber doch,während ich mich znm Advokaten eraminiren lassen, manchenhübschen juristischen Brocken weggefangcn, der mir jetzo wohlbekommt — daß Gustav Kadct werden soll und ich Gericht-Halter werden will — daß Ottomar unsichtbar nnd sogarunhörbar ist — und daß mein Prinzipal zu viel ver-schleudert! —
Leider freilich: denn so lang' er noch ein Zimmer odereinen Pferdestand ohne thicrischcn Kubik-Juhalt weiß: sohängt er seine Angclruthe nach Gästen ein. Er ist wie diejetzigen Weiber nirgends gesund als im gesellschaftlichenOrkan und Visiten-Dickicht — er und diese Weiber steigenaus einem solchen lebendigen Menschcn-Bad so verjüngtund neugeboren wie aus einem Ameisen- undSchnecken-Bad. Er kann sich nie schmeicheln, hier nur die geringsteÄhnlichkeit (geschweige mehr) mit dem Kommcrzien-AgcntenRöpcr zu haben, der in der Einsamkeit eines Weisenund Nentiercrs stille nachdenkt über Hausprozcffe und rück-ständige Zinsen und der es weiß, daß sein Schloß mir Schcnk-und Kruggerechtigkeit besitzt und also niemand über Nachtbeherbergen darf. — Falkenberg! hör' auf den Biographen!Ziehe deinen Beutel, dein Schloßthor und dein Herz zuwei-len zu! Glaube mir, das Schicksal wird deine großmüthigeSeele nicht schonen, das rennende Glück wird dein weichesHerz mit seinem Rade überfahren und zerschneiden, um seinLottorad hinter seiner Binde vor einem Röpcr auSzuladeu!O Freund! es wird dir alles nehmen, was du dem fremdenElend' oder der eignen Freude geben willst, nicht einmalden Muth wird eS dir lassen, dein beschämtes Herz mit