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Leben und in Dein Buch hinein haben möchtest, in das Le-ben und das Buch des Oesels (er ist auch über einem) ver-flechte, so Hab' ich, trauter Paul, dem alten Röper so vieleKabinet - Predigten darüber gehalten, daß die Kränklichkeitseiner Tochter nicht durch Einen, sondern durch ein Paarhundert Aerztc zu besiegen sei, d. h. durch Gesellschaft —daß der Alte ihr eine Gesellschaft oder vielmehr sie einergeben will, ohne selber für eine die Alimentengelder auszu-geben. Er will sie auf irgend ein Beet des Hosgartens ver-pflanzen: „sie soll auch Welt mit kriegen", sagt er und hatselber keine. Er würde, wenn er dürfte, die ganze weiblicheWelt von ihren Altären und Bilderstühlcn und Präsidentcn-stühlcn und ordentlichen Sesseln auf Mclkstühlc und Wcrk-stühle und Schemel hcrabzichcn und drücken; glcichwol sollenseiner Tochter durch Juden und durch Diamant-Pulver Fa-cetten oder Glanzecken ungeschliffen werden, die er selberhasset. Ist sie am Hofe, so sieht sie nachher der Legazion-rath alle Tage — und .lean 1?a»I hat nichts.
Dieser.lean fragte mich auch pfiffiger Weise, ob er nichtGerichthaltcr beim Vater der besagten Tochter werden könne,weil er, der senn, von dem Abdanken des fetzigen gehörthabe — Herr Kolb (eben der Gerichthalter) ist aber nochda, zankt sich noch, sagt fede Woche „wenn jeder die Streichevon Röper wüßt', die ich;" Röper sagt fede Woche „wennjeder die Streiche von Kolb wüßte, die ich;" und so sindbeide an einander durch wechselseitige Besorgnisse geleimt.
-Jetzt ist ohnehin nicht daran zu denken; denn in
14 Tagen lasset sich der alte Röper von seinem Rittergutehuldigen. Ein Geiziger scheuet sich, zu ändern und zu wagen.
„Warum lässest Du Deine gute Schwester so lange im