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aber die sind zu schildern, die der Rose gleichen, welche unten,wo man sie nicht bricht, die längsten und härtesten Dornenhat, aber oben, wo man sie genießet, sich nur mit weichenund umgebognen verpauzert.
Ich weiß nicht, ob es Dir etwas Altes ist, daß Töchterihren Müttern jede Wahrheit und alle Geheimnisse sagen;mir ist'ö etwas Neues und nur eine beste Tochter, wie Bcata,kann es.
Vor vierzehn Tagen erinnerte ich mich eines Fehlersvon ihr nicht so schwach als heute, welcher der ist, daß siezu wenig Freude an der — Freude und zu große an trau-rigen Phantasien hat. Es gibt zu weiche Seelen, die sichnie freuen können (so wie nie beleidigt fühlen), ohne zuweinen, und die ein großes Glück, eine große Güte mit einemseufzenden Busen empfangen. Wenn aber diese vor rohenSeelen stehen, die den verborgnen Dank und die stummeFreude nicht errathen können: so werden sie gezwungen, nichtEmpfindung, aber den Ausdruck derselben vorzuheucheln.Beatens Vater will für jedes seiner Geschenke, deren Werther bis zu Apothekcrgrancn answiegt, eine springende Freude:sie hingegen fühlt höchstens später darauf eine; die Erschei-nung irgend eines lichten Glücks selber blitzet ihr auf einmalüber alle traurige Tage hin, die wie Gräber in ihrer Er-innerung liegen. Auch an dieser Bcata seh' ich'ö wieder, daßder weibliche Leib und Geist zu zart und zu wallend, zu feinund zu feurig für geistige Anstrengung sind und daß beidesich nur durch die immerwährende Zerstreuung der häuslichenArbeit erhalten; die höher» Weiber erkranken weniger anihrer Diät als an ihren exzentrischen Empfindungen, die ihreNerven wie den Silberdrath durch immer engere Löcher trei-