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was sic dafür geben können, verkäuflich erlassen. Ich ver-sichere die H. Schreiber, daß ich etwa nicht die Unvollkom-menheiten dieses Schelms übertreibe, um ihn theuerer abzu-setzcn; der Inhaber nimmt den Schelm wieder zurück, wenner nicht Bosheit genug hat.
Dieser unvollkommne Charakter wurde im Kirchenstaatgezeugt und an der Gränze von Unter-Italien geboren; undkaufte sich, nach seiner Taufe und Mündigkeit, Hecheln undMaussallcn. Die wenigsten Deutschen wissen, daß sie dieJtaliäner, bei denen dieser Handelszweig blühet, reich aus-kaufen. Unser Charakter schwang sich bald von einem Hechel-Commissionär zu einem Hechel-Associö empor; er verfertigtedie Maussallcn, die er aus Italien bezog, in Deutschlandund die Mauslöchcr waren sein Ophir und die Flachsfelderseine Münzstädtc. Die H'echel, die er vor dem Einkauf sei-nes Adcldiploms an gegenwärtigen Thiermaler verkaufte,schlug er ihm für sechstchalb Gulden los.
Er muß schon vor seiner Geburt in der andern Weltin einem großen Hause gehandelt haben; denn er brachte eineKaufmann-Seele schon fertig mit. Es war nicht klug voumir, daß ich'ö nicht eher erzählet habe, daß er als Knabevon ö Jahren in seiner Blatterkrankheit einen kleinen Kauf-laden aufsperrtc und mit dem Pockcngifte feil hielt, das manaus seiner Apotheke, nämlich von seinem Körper nahm, zumEinimpfen. Er gab keine Blatter umsonst her, sondern ver-langte sein Geld dafür und sagte, er sei ein Pockcn-Sämerci-Händlcr, aber noch ein junger Anfänger. Diesen Handel miteigner Manufaktur legt' ihm bald der Arzt und die Natur,und der Doktor sagte, er sei so theuer wie ein Apotheker.Daher wollt' er sogar selber einer werden.