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erhält — die Möbeln seines Herrn Vaters um Weniges ver-steigern; er that's wie alle Kronprinzen aus Achtung gegenihn, damit das Volk ein Andenken vom Seligen, wie dasRömische die Gärten von Cäsar, erben könnte. Der Pro-fessor wollte auch erben und erstehen. Er bot also zum Bestendes Rittmeisters, in dessen Zimmer die Kommode, der Spie-gel und die Sessel fämmerlich waren, nicht auf diese dreiDinge, sondern ans drei benachbarte — auf zwei schöneBronze-Vasen mit Zicgcnköpfcn und Myrtenblättcrn für dieelende Kommode, aus einen gcrad- und spitzbeinigen Spiegel-tisch unter den elenden Spiegel, auf eine prächtige Bergörezwischen die elenden Sessel. Es wurde ihm zugeschlagen.Sein erstes Wort, als er aus dem Aukzionzimmcr in seinestrat, war an seine Frau: „Ist der Rittmeister droben? —Ich Hab' schöne Dinge für ihn erstanden." Jetzo sang sieschon den ersten Vers ihres KricgSliedes, ohne ein Kaufstücknoch zu kennen. Er nannte ihr keines; denn er hatte dasgrößte Unglück eines Ehemannes, nämlich Verachtung gegenseine Frau, so wie sic hingegen ihm gegen alle Menschen,sogar gegen die besten, bcitrat, außer gegen sich nicht. Unterdem Abholcn der Kaufstückc antwortete er auf den erstenVcrs des Kricgsgcsangcs und nannte doch keines; und so an-tiphonirten sie blos. Endlich wurden die Ziegcnköpfe undSpitzbeine ins Haus gesetzt. Da ging das Kricgsgcschrei los:„Das ist dumm, dumm, dumm! Ei du dummer Mann du!das Zeug! den Bettel! wo waren heute deine fünf Sinne?Ich bezahle keinen Deut (sie war ohnehin nie Kassirer). Undso theuer! Aber wenn man Kinder und Narren zu Markt re."Er sagt ganz kalt: „Lasse nur nichts d'ran kommen und schaff'es hinauf zum Rittmeister, mein Schatz!" Sie gehorchte