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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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eines solchen Schrcib-ManncS seyn, der sonst in jede Sack-gasse mit seinem geographischen Spiegel kriecht, um sie zu-rückzuspicgeln, der aber hier ein ganzes Fürstenthum sammtseinen fünf paralytischen Landständen rein übersprungen hat;ich weiß, wie es ihn kränkt, aber nun, da ich mit der Weltdarüber gesprochen, ist ihm nicht mehr zu helfen.

Die Hauptstadt Scheerau besteht eigentlich aus zweiStädten, aus Neu- oder Oberschccrau, wo der Fürst resi-dirt, und aus Alt- oder Unterschecrau, wo der Rittmeisterlogirt. Ich meines Orts bin längst überzeugt, daß die Sach-scnhäuser nicht halb so weit von den Frankfurtern abstehenals die Altschccraucr von den Neuscheerauern, in Ton, Ge-sicht, Kost und allem. Der Neuschecrauer hat Hofton ge-nug, um Anstand und Schulden und Wuth zu außerhäuö-lichcn Freuden zu haben, und doch wieder zu viel Kanzleiton(weil alle höchste Landcskollegien da sind), um nicht überallsteife Subordinazion entweder anzuerkcnnen oder abzufordernund um nicht ans dem Kammerherrn in den Kanzclistcn undNechnungrevisor zurückzusallen. Das sicht nun der Alt-scheerauer ein. Der Neuschecrauer hingegen sicht ein, daßjener folgende Züge hat: wenn in China die Mäuler einerTischgenossenschaft sich wie ein Doppelklavier zu gleicher Zeitbewegen müssen; wenn in Monomotapa das Land dem Kai-ser nachzunicscn pflegt: so gehe man nach Altscheerau, wo noch viel besser ist; in derselben Minute müssen alle Gas-sen weinen, husten, beten, lariren, hassen und pissen ihreKonduitenliste sicht wie eine Partitur aus, aus der alle dasnämliche Stück, nur mit verschicdnen Instrumenten und Stim-men, spielen (bloö in der Musik regiert sie einiger wahreFrciheitgeist und keiner bindet seinen Ellen- oder Fiedelbogen