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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
110
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Weise das Geld nicht zahlten, verwickelten ihn nun mit demKroncrbcn in ein Gläubigergefccht.

Der Lcichenzug des fürstlichen Gedärms ging in derAbtei Hopf, wo das Erbbcgräbniß derer fürstlichen Gliederwar, die wenn dem Plato ein Wort zu glauben istwahres Vieh sind und mit denen der Mensch, er übcrschnüresie mit Ordensbändern oder Tragriemen, allemal seine Hol-lcnnoth hat. Ich will der Darmkapsel nur drei Schrittenachzichen, weil der Mcdizinalrath jetzo nach seiner lu-stigen Sitte, an allen Orten, in Theater- und Kirchenlogcnund Gasthösen, nur in seinem Museum nicht, zu schreiben in der Begräbnißkirche der Eingeweide seine Schrcibtafclaufwickeltc und Sachen hincinschrieb, die wahrhaftig so lau-ten:Da Fürsten sich an mehren Orten auf einmal beerdi-gen lassen, wie sie auch so leben, so möcht' ich's auch alleinnicht anders als so: mein Magen müßte in die Episkopal-kirchc beigesetzt werden meine Leber mit ihrer bitternBlase in eine Hofkirche das dicke Gedärm in ein jüdi-sches Bcthaus die Lungenflügel in eine Simultan- oderdoch Universitätkirchc das Herz in die triumphircnde,und die Milz in ein Filial. Wenn ich aber erster Leichcn- Prediger eines gekrönten Unterleibes wäre: so hätt' ich ei-gen andern Gang; ich nähme den Schlund zum Ein-gänge der Trauerrede und den Blinddarm zum Be-schluß! Und könnt' ich nicht in den drei Theilcn derPredigt die drei Konkavitäten durchgehen, darin die cd-lern Theilc des Körpers flüchtig berühren, und endlichauf den letzten Wegen desselben mich weinend und prei-send aus dem Staube machen? Denn so scherzt man hic-nieden." Es gibt einen poetischen Wahnsinn, aber auch