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dem Abdruck von 14 Bogen kann der Setzer das Krachen
schon hören und setzen.-Im Grunde ist freilich kein
Wort wahr; aber da andre Autoren ihre Romane gern fürLebensbeschreibungen ausgeben: so wird cs mir verstattetseyn, zuweilen meiner Lebensbeschreibung den Schein einesRomans anzustreichen.
Das Kind gab statt seiner Geschichte blos die Klagenüber seine Geschichte. Es schien über sieben Jahre alt, ak-zentuirte das Deutsche italiänisch und sein kränklich zarter,blaßrothcr Körper legte sich um seine Seele, wie ein blei-ches Nosenblatt um das Würmchen darin. Sein Vater hießDoktor Zoppo, kam aus Pavia, botanisirte sich aus Italiennach Deutschland, und ließ die Kleinen unterwegs gelbeBlumen reißen. Der blinde Amandus wollte in diesem Waldeauch Kräuter pflücken; aber die teuflische Augenärztin trafihn, hals ihm gelbe Blumen finden, und lockte ihn damit sotief in den Wald hinein, daß sie ihm Kleider und Augenrauben konnte.
Gustav fragte ihn jede Minute, ob er noch nicht sähe,schenkte ihm sein Morgenbrod, damit er nicht mehr weinensollte, und konnte seine Blindheit, da seine Augen so offenwaren, nicht begreifen. Im nächsten Landstädtchen ließ sichFalkenberg rasircn und Amandus verbinden. Ich sah ein-mal auf der letzten Stazion vor Leipzig eine so reizendeQueerbinde über der Stirn und dem Auge eines Mädchens,daß ich wünschte, meine Frau würde von Zeit zu Zeit dort-hin geritzt, weil es nett ausfällt; hingegen Amandus Ver-band über zwei Augen machte ihn zu einem Kinde desJammers.
Da Amandus in besserer Einkleidung und mit der trau-