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Tumultes im Garten mit einem sprachlosen Kusse von demLiebling sortgczogen und hatte nichts zurückgelassen als derMutter ein Blättchen. Er hatte nämlich ein Notenblatt inzwei Hälften zerschnitten; die eine enthielt die Dissonanzender Melodie und die Fragen des Textes dazu, aus der andernstanden die Auflösungen und die Antworten. Die dissoni-rcnde Hälfte sollte sein Gustav bekommen; die andere be-hielt er: „ich und mein Freund, sagt' er, erkennen einmalin der wüsten Welt einander daran, daß er Fragen hat, zudenen ich Antworten habe." Auch den Pudel, der immergroßer wurde, nahm er mit..... Wo werden wir dichwieder sehen, unbekannter schöner Schwärmer? Du erfährstes nicht, wie dein verwaiscter Zögling Abends rufet undschluchzet nach dir, und wie ihm der neue gestirnte Himmelnicht so gefällct, als seine Stubendecke mit dir, und wie ihmdie Lichtkerzen jedes Zimmer zur stillen Höhle ummalcn, inder er dich geliebt hatte und du ihn. Eben so bücken wiruns am Lebens-Abend an alten Gräbern unsrer frühenFreunde, die niemand bedauert als wir; bis endlich den letz-ten Greis ans dem liebenden Zirkel ein fremder Jünglingbeerdigt; aber keine einzige Seele erinnert sich der schönenJugend des letzten Greises! —
Am Morgen war er wieder gesund und froh; die Sonnetrocknete sein Auge aus, und das Nebclbild seines Geniuszog in der Hülle der letzten Nacht sich weit zurück. Esthut mir leid, daß ich's seinen Jahren und seinem Charakterbcizumcffen habe, daß er, die Abendstunden der schmerzlich-sten Sehnsucht ausgenommen, ein wenig zu leicht das Bildeines Freundes durch nähere Bilder in den Hintergrund ver-schieben ließ. Alle Blumen waren jetzo Spielzeug für ihn,