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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
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stehen; am meisten redete er darüber, daß ste so wenig rede-ten; sogar das war nicht nach seinem Sinne, daß die Herrn-hutischen Wirthe ihn nicht sowol überschnellten als zu sehrüberschnelltcn.

Allein der Genius diesen schöne» Namen soll er vor-setzt auf allen Blättern haben lag nicht an senen dasHerz cinschraubenden Krämpfen des Herrnhutiömus krankund er nahm blos das Sanfte und Einfache von ihm.Ucber seinem schwärmerischen trunknen Auge glättete sicheine ruhvolle schuldlose Stirne, die das vierzigste Jahreben so unrastrirt und »«gerunzelt ließ, wie das vier-zehnte. Er trug ein Herz, welches Laster, wie Gifte Edel-steine, zerbrochen hätten; schon ein fremdes von Sündendurchackcrtcs oder angesäetes Gesicht beklemmte schwül seineBrust und sein Inneres erblaßte vor dastehenden Schmutz-seclcn, wie der Saphir an dem Finger eines Unkeuschen sei-nen Blauglanz verlieren soll.

Gleichwol mußte eine solche vielsährige Aufopferung fürein Kind sogar auf eine so schöne Seele, wie des Herrnhu-ters, schwer und hart aufdrücken; aber er sagte:o welchehimmlische Anlässe Hab' er dazu, die er aber nur seinemGustav, der gewiß mit Gottes Hülfe so aufblühe, wie erhoffe, künftig vertraue; und niemand solle sich doch übersein scheinbares Selbst-Hinvpsern zu einem wahren tiefenErden-Leben wundern." Und in der That werden fei-nere Leser, die weit denken, hoff' ich, nicht sich wundern, son-dern vielmehr sich anstelle», als fänden sie ein solches Er-zieh-Hcldenthum eben recht natürlich. Uebrigens ist wol dieTugend der meisten Menschen mehr nur ein Extrablatt undGclcgenheitgedicht in ihrem Zeitung- und Alltagleben; allein