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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
58
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da jeder Athemzug eine Stahlkur ist, jeder Schritt vierZolle weiter und das Auge weniger vom Augcnlied verhan-gen wird, mit fliegender Hand zu schreiben und mit einerelastischen Brust voll Athem und Blut!

Zum Glück bleibt es vollends vom 2ten bis zum 27stcnMai (länger beschreib' ich nicht daran) recht hübsches Wet-ter; denn ich bin ein wenig ein meteorologischer Linier-o^nnt und mein kurzes Bein und mein langes Gesicht sinddie besten Wetterdarmsaiten in hiesiger Gegend.

Da Erziehung weit weniger am inner» Menschen (undweit mehr am äußern) ändern kann, als Hofmeister sicheinbilden: so wird man sich wundern, daß bei Gustav geradedas Gcgcntheil eintrat; denn sein ganzes Leben klang nachdem Chortvn seiner überirdischen, d. h. unterirdischen Er-ziehung. Der Leser muß nämlich aus seinem ersten Sektornoch im Kopse haben, daß die hcrrnhutisch gesinnte Obrist-forstmcistcrin von Knör ihre Tochter Ernestine nur unterder Bedingung sich selber durch das Schach auöspielen ließ,daß der gewinnende Bräutigam in den Ehepakten versprä-che, das erste Kind acht Jahre unter der Erde zu erziehenund zu verbergen, um dasselbe nicht gegen die Schönheitender Natur und die Verzerrungen der Menschen zugleich ab-zuhärten. Vergeblich stellte der Rittmeister Ernestinen vor:so verzög' ihm ja die Schwiegermutter den Soldaten zu einer Schlafhaube, und man sollte nur warten, bis ein Mäd-chen käme." Er ließ auch wie mehre Männer den Unmuthüber die Schwiegermutter ganz am Weibe aus. Aber dieAlte hatte schon vor der Taufe einen himmlisch-schönen Jüng-ling aus Barby verschrieben. Der Rittmeister konnte wiealle kraftvolle Leute das herrnhntische viiniuuencko nicht aus-