hinter meinem letzten Bedienten cinpurzelten, aber zur Freudeder Grafschaft keinem Menschen etwas zerbrachen, als demBader die Glas-Schröpfköpfc, die er der Ehrenpforte an-gesetzt und vorgestreckt hatte, damit doch etwas daran hinge,worein die nicht schlechte Jlluminazion zu stecken wäre. Ichwollte schon an nnd für sich etwas toll werden über die sa-tirischen Schröpfvasen, die ich für satirische Typen undNachbilder meines gräflichen Ausschröpfenö der vollen Allo-dial- und Fcudaladern nehmen wollte, und ich fragte denSchuldheiß, ob er dächte, es fehle mir achter Witz; alleinsie thaten sämmtlich Eide, an Witz wäre bei der ganzenEhrenpforte gar nicht gedacht worden.
Lust, das vierte nicht natürliche Ding eines Reichs-Erb-Kasperls, hätt' ich schon haben können; denn blosetwa des kurzen Mißbrauchs wegen, den die Instrumenteund Lungen meiner Vasallen von einem so herrlichen Ele-mente machten, hätt' ich wahrlich nicht mich und den Luft-sektor um mich so fest in meinen Wagen eingesperrt, als ichwirklich that — ich muß das ausdrücklich sagen, damit nichtder gute Kelzheimer Kantor sich einbilde, es habe mir nichtgefallen, daß mir sein musikalisches Feuerrohr, seine Trom-pete, doppelt aus dem Schallloch, sowvl seines Kirchthurmsals seines Körpers, dermaßen entgegen stach, daß die melo-dischen Luftwellcn aus beiden mir vier Accker weit entgegengingen, indeß noch dazu unten im Thurm seine Frau dieGlocken melkte, als würd' ich begraben und nicht sowvl em-pfangen als verabschiedet — wie gesagt, des musikalischenEhepaars wegen hätt' ich den Wagen gar nicht zugeschlos-sen, aber der Todesgefahr wegen; denn ein freudiges Pi-quet Frohnbaucrn schoß mir aus 17 Vogelflinten und einem