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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
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Lesepublikum von Verstand braucht man dieß gar nicht zusagen.

Die Hochzcit-Luperkalien stab' ich sammt ihrem längstenTage und ihrer kürzesten Nacht niemals setzen wollen;doch den Einzug darauf wollt' ich gut beschreiben. Alleinda ich mich gestern zum Unglück mit dem Vorsatze ins Bettlegte, heute morgen das Schach- und Ehepaar mit dreiFedcrzügen aus dem Brautbctte ins Ehebette zu schaffen,das 19 Stunden davon steht, nämlich im FalkenbergischenRittcrsitz Auenthal und da ich ganz natürlich nur mitdrei kleinen Winken das Wenige schildern wollte, das we-nige Pfeifen, Reiten und Pulver, womit die guten Auen-thaler ihre gnädige Neuvermählten empfingen: so ging dieganze Nacht in meinem Kopfe der Traum auf und ab, ichsei selber ein heimreisender Reichsgraf und der Rcichs-Erb-Kasperl und würde von meinen Unterthanen, weil sie michin 15 Jahren mit keinem Auge gesehen, vor Freuden fasterschossen. In meiner Grafschaft wurde natürlicher Weisetausendmal mehr Bewillkommnunglärm und Honneurs ge-macht, als im Falkenbergischen Feudum; ich will deswegendie Honneurs für den Rittmeister weglassen und blvs meinebringen.