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Lesepublikum von Verstand braucht man dieß gar nicht zusagen. —
Die Hochzcit-Luperkalien stab' ich sammt ihrem längstenTage und ihrer kürzesten Nacht niemals setzen wollen; —doch den Einzug darauf wollt' ich gut beschreiben. Alleinda ich mich gestern zum Unglück mit dem Vorsatze ins Bettlegte, heute morgen das Schach- und Ehepaar mit dreiFedcrzügen aus dem Brautbctte ins Ehebette zu schaffen,das 19 Stunden davon steht, nämlich im FalkenbergischenRittcrsitz Auenthal — und da ich ganz natürlich nur mitdrei kleinen Winken das Wenige schildern wollte, das we-nige Pfeifen, Reiten und Pulver, womit die guten Auen-thaler ihre gnädige Neuvermählten empfingen: so ging dieganze Nacht in meinem Kopfe der Traum auf und ab, ichsei selber ein heimreisender Reichsgraf und der Rcichs-Erb-Kasperl und würde von meinen Unterthanen, weil sie michin 15 Jahren mit keinem Auge gesehen, vor Freuden fasterschossen. In meiner Grafschaft wurde natürlicher Weisetausendmal mehr Bewillkommnunglärm und Honneurs ge-macht, als im Falkenbergischen Feudum; ich will deswegendie Honneurs für den Rittmeister weglassen und blvs meinebringen.