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Nämlich Anno 1625 war Mariä Empfängniß, wo seinUrgroßvater sich ungemein besoff und dennoch aus demGlücktopfe die volle Hand mit etwas außerordentlichem her-ausbrachte, mit einem zweiten Adeldiplom. Denn es trankmit ihm, aber siebenmal stärker, ein gescheidtcr Roßtäuscheraus Westfalen, auch ein Herr von Falke nb erg, aber nurein Namcnvetter; ihre beiden Stammbäume bestreiften undanastomosirten sich weder in Wurzclfäserchen, noch in Blät-tern. Ob nun gleich der Sippschaftbaum des Wcstfälingersso alt und lang im Winde und Wetter des Lebens dage-standen war, daß er mit manchem Veteranen auf den Ber-gen Libanon und Aetna zugleich aus der Erde vorgcschoffenzu seyn schien, kurz, obgleich der Roßhändler 64schildig war,indcß der Urgroßvater zu seiner größten Schande und zudessen seiner, der ihn in seinen Roman mit hineinnimmt,wirklich sowol Zähne als Ahnen mehr nicht zählte als 32:so war's doch noch zu machen. Der alte Westfale war näm-lich der Stammhalter und die Schlußvignette und das Ho-garthische Schwanzstück seines ganzen historischen Bilder-saals; nicht einmal in beiden Indien, wo wir alle unsreVettern haben und erben, hatt' er noch einen. Darauf fußteder Urgroßvater, der ihm sein Adeldiplom abzufluchen undabzubetteln suchte, um es für sein eignes auszugebcn: „Dennwer Teufel weiß cs, sagte er, dir hilft es nichts und ichHeft' es an meines." Ja der Ahnen-Compilator, der Ur-großvater, wollte christlich handeln und bot dem Roß- undAhnentäuscher für den Brief einen unnatürlich schönen Be-scherter an, einen solchen Großsultan und Ehevogt eines be-nachbarten Roß-Harems, wie man noch wenige gesehen.Aber der Stammhalter drehte langsam den Kopf hin und