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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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mcister so erbärmlich spielte und seine Gegenfüßlcrin so phi-lidorisch; auch darum nicht, weil ihr die weibliche Klcider-ordnung ohnehin verbot, matt oder verliebt zu werden (dennam Ende kehren Weiber und Ruderkncchte allzeit eben denRücken dem Ufer zu, an das sie anzurudern streben) son-dern aus einem noch sonderbarem Grunde war der Auri-liarforstmcistcr zu entrathen: die Ernestine wollte nämlichum alles gern schachmatt werden und eben deswegenspielte sie so gut. Denn aus Rache gegen das zögerndeSchicksal arbeitet man gerade Dingen, die von ihm abhän-gen, absichtlich entgegen und wünschet sie doch. Die beidenkriegenden Mächte wurden zwar sich einander immer lieber,eben weil sie einander cinzubüßcn fürchteten; gleichwolstand's in den Kräften der weiblichen nicht, nur Einen Zugzu unterlassen, der gegen ihre doppelseitigen Wünsche stritt:in sünf Wochen konnte der Werbeoffizier nicht Einmal sagen:Schach der Königin. Die Weiber spielen ohnehin diesesKönigspicl (wie andre Königspielc) recht gut . . . Da aberdas eine Digrcssion der Natur zu scyn scheint und doch keineist: so kann eine schriftstellerische daraus gemacht werden,aber erst im Lösten Sektor; weil ich erst ein paar Monategeschrieben haben muß, bis ich den Leser so cingesponncnhabe, daß ich ihn werfen und zerren kann, wie ich nur will.

Wäre die Liebe des Rittmeisters von der Art der neuerngigantischen Liebe gewesen, die nicht wie ein aufblättcrndcrZephyr, sondern wie ein schüttelnder Sturmwind die armendünnen Blümchen umfasset, welche sich in den belletristischenOrkan gar nicht schicken können: so wäre das Wenigste, waser hätte thun können, das gewesen, daß er auf der Stelledes Teufels geworden wäre; so aber wurd' er bloS böse,