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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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(und seine Frau vollends) zu jeder Stunde kommandirenund warum sollte man einem so geschickten, so erfahrnenOffizier seine einzige Tochter nicht geben?" Der Leserhätte sich gewiß sogleich ans Schachbrett hingcsetzt und ge-dacht, der Zug einer solchen Quaternc aus dem Brette, wiedie Tochter eines Obristforstmcisters ist, sei ja außerordent-lich leicht; aber er ist verdammt schwer, wenn der Vaterselbst hinter dem Stuhle passet und der Tochter jeden Zugangibt, womit sie ihren König und ihre Tugend gegen denLeser decken soll.

Wer'ö hörte, begriff gar nicht, warum die FrauObrist-forstmcisterin, welche lange Gesellschastdame einer Gräfinvon Ebcrsdorf gewesen, bei ihrem seinen Gefühl und ihrerFrömmigkeit eine solche Jägcrlaune dulde; sie hatte abereine! herrnhutische durchzusetzen, welche begehrte, daß daserste Kind ihrer Tochter Ernestine für den Himmel solltegroß gezogen werden, nämlich acht Jahre unter der ErdeMeinetwegen achtzig Jahre" sagte der Alte.

Ob man gleich in jedem Falle Teufelsnoth mit einerTochter hat, man mag Abonnenten an sie anzulocken oderabzutreibcn haben: so hatte doch Knör bei der Sache sei-nen wahren Himmel auf Erden unter so vielen Schach-rittcrn, die sämmtlich seine Ernestine bekriegten und ver-spielten. Denn mit einem Kopfe, in den der Vater Licht,und mit einem Herzen, in das die Mutter Tugend einge-führt hatte, eroberte sic leichter, als sie zu erobern war;daher ärgerte und spielte sich an ihr eine ganze Brigadeehelustiger Junker halb todt. Und doch waren unter ihnenLeute, die aus allen nahen Schlössern den Namen süßerHerren behaupteten, weil sie keine Matrosensitten

Jea» Paul's aiisgew. WerN. 5. 3