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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
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blumige Grabhügel, aber das Alter offne Gräber ohne grü-nende Wände.

Diese jugendliche Ansicht komme nun dem Verfasser, derin einem für ihn noch jugendlichen Alter schrieb, bei feinenzu häufigen Grablegungen und seinen Nachtstückcn der Ver-gänglichkeit in diesem Werke zu Gute. Jndeß ist hiereben eine nicht zu furchtsame Rechtfertigung nothwendig;denn da wir doch einmal alle in der immer vernichtendenund vernichtet-werdenden Zeit sortschwimmen und wir aufden kleinen Grübchen jeder Minute in das große der letztenStunde steigen müssr«: so kann hier kein scheues ScitwärtS-schielen der Poesie was etwa bei Uebeln gelten könnte,die nur einzelne und nur zeitweise ergreifen sondern blosein tapferes AufwärtSschaucn, dichterisch und erquickend wer-den. Die Poesie mache nur keck die Erdgruft auf, aber siezeige auch, wie sic zwischen zwei Halbhimmeln liegt und wiewir aus dem zugcdeckten uns dem aufgcdccktcn zudrehen.Und wenn wir nur als spielende Eintagmückcn, eigentlichEinabendmücken, in den Stralen der untergehenden Sonneuns sonnen, und dann senken: so geht nicht blos die Mücke,auch die Sonne unter; aber im weiten Freien der Schö-pfung, wo kein Erdboden sich dazwischen stellt, haben Sonnenund Geister keinen Untergang und kein Grab.

Und so mögen denn diese zwei Mumien, weniger mitneuen Gewürzen zur Fortdauer einbalsamirt, als hie undda mit den Zeichen-Binden anders eingewickelt, sich wiederder früheren Zuziehung und Einladung zu den Gastmale»der Leser zu erfreuen haben! Und die dritte oder Schluß-mumie soll nachgeschickt werden als die dritte Parze imschönen griechischen Sinne wenn nicht den Mumien-Bater