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Gräbern der Menschen steht der schwere Dunstkreis derErde aus der einsinkenden Brust, zu ihnen nieder schleichenWolken mit großen Tropfen und Blitzen und drunten wohntder Seufzer und der Schweiß. Ich komme auch wieder hin-unter und ich sehne mich zugleich hinab und hinauf. Dennder irre Mensch — die ägyptische Gottheit, ein Stückwerkaus Thierköpfen und Menschcn-Torsos — streckt seine Händenach entgegengesetzten Richtungen aus und nach dem erstenLeben und nach dem zweiten: seinen Geist ziehen Geisterund Körper. So wird der Mond von der Sonne undErde zugleich gezogen, aber die Erde legt ihm ihre Kettenan und die Sonne zwingt ihn bloö zu Ausweichungen.Diesen Widerstreit, den kein Sterblicher beilegt, wirst Du,geliebter Leser, auch in diesen Blättern finden; aber vergibihn mir wie ich Dir. Und eben so habe für unverhältniß-mäßige Ausbildung die Nachsicht des Menschenkenners.Eine unsichtbare Hand legt den Stimmhammcr an denMenschen und seine Kräfte — sie überschraubt, sie erschlafftSaiten — oft zersprengt sie die feinsten am ersten — nichtoft nimmt sie einen eilenden Drciklang aus ihnen — end-lich wenn sic alle Kräfte auf die Tonleiter der Melodie ge-hoben: so trägt sie die melodische Seele in ein höheresKonzert und diese hat dann hieniedcn nur wenig gctö-net.--
.... Ich schrieb setzt eine Stunde nicht; ich bin nunaus dem Schnceberg, aber noch in der Sänfte. ErhabneParadiese liegen um mich ungesehen, wie um den cingc-mauerten Menschengcist, zwischen dem und dessen höheremMutterland der dunkle Menschenkörper innen steht; aber ichhabe mich so traurig gemacht, daß ich setzt in das schmetternde