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sreundliche Worte die Stelle der Glückwünsche; doch waswar bei der nun einmal geschehenen Sache zu thnn? >Jchließ mir, als sich mein Zorn etwas gelegt hatte, die Neu-vermählte vorstellcn. Sie gewann meine volle Achtung,und ich mußte mir selbst bekennen, daß sic Werth scy, mitVerehrung und Liebe in unsere Familie anfgciiommen zuwerden. — So steht die Sache, lieber Bruder, und sicwird nicht anders, wenn du auch darüber ans der Hautfahren wolltest. Doch du bist ja kein Don Ranudo deColibrados, dem sein Stammbaum das höchste Gutist, und der ihn, bei leerem Magen und in Lumpen ge-hüllt, mit Entzücken betrachtet. Du wirst, als ein verstän-diger Mann, deinem Sohne verzeihen. Er bittet fußfälligdarum — er kommt — er ist schon da!" —
Und indem der Baron diese Worte las, stürzte Ferdi-nand, ein schöner, mit ciner prächtigen Husaren - Uniformbekleideter Jüngling ins Zimmer, fiel ihm zu Fuß, undsagte mit einer sehr angenehmen Stimme einige rührendeWorte, die seiner Lage gemäß waren.
Der Baron donnerte Verwünschungen ans ihn niederund erklärte mit den härtesten Ausdrücken, daß die heimlichgeschlossene Ehe wieder getrennt werden müsse.
„Lieber trenn' ich mich vom Leben!" sagte der Sohn;und nachdem er den Werth seiner Gattin mit feurigerBeredsamkeit geschildert hatte, bat er seinen Vater um dieeinzige Hnld, sie ihm vorstellen zu dürfen, weil er danngewiß hoffe, daß Scraphinens himmlische Amnnth den Siegüber ungünstige Vorurtheile gewinnen werde.
„Ich mag die Sirene nicht sehn!" schnaubte der Vater.Doch Ferdinand eilte fort und kam nach einigen Augen-blicken mit einer jungen Dame zurück, deren seltene Schön-heit die gcsammtcn Zuschauer mit Bewunderung erfüllte.
Aber auf den ahncnstolzen Baron machte sie keinen so