Druckschrift 
2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

AchtuttdzwMizigstes Kapitel.

Die GlückSreise. Die Wette. Der Guterbeschauer.

Jeremias machte sciiicm Propheten-Namen Ehre: derConcurs, den er auf dem Nachhause gcwcissagt hatte, brachnach wenigen Monaten ans; Pampclhauscn ward öffentlichversteigert und Herr Thomas gerichtlich bedeutet, das Schloßseiner Väter zu räumen. Er wußte nicht, wohin er seinHaupt lege» sollte, und quartirtc sich vor der Hand beidem Bartpflcger- ein.

Dem war au dieser Ehre wenig gelegen. Sein vor-nehmer Gast wollte täglich gut lebe» und zahlte kein Kost-geld; denn er hatte nicht eine» Groschen im Vermögen.Blasiert, der lieber nahm, als gab, wünschte daher sehnlich,er möchte bald wieder abzichn, und mnntcrtc ihn täglichauf, sein Glück an ausländischen Höfen zu suchen.

Ei, das wäre mei» Casus!" rief Pampcl.Da würdemir's gehn, wie meinem Kochbuchc! Ich kann nichtschmeicheln, und versteh' überhaupt nichts von Höflich-sten." -

Was thut das?" versetzte der Barbier.Sic sind einalter Edelmann, das ist genug! Alles übrige gibt sich wie'sGriechische."

" So überseht ein sonst achtungSwerthcr Sprachkenner dieBarbierer ine Deutsche.